Sommermütze

Bei meinen abendlichen Feedreader- und Surfstunden stoplerte ich letztens, als ich zum wiederholten Male auf der Farbenmix-Seite unterwegs war, über diese Zwergenmütze. Dieses Design hatte ich letzten Winter schon an der kleinen Püppi von Mama Bauchherzklopfen gesehen, später dann aber einen Schock bekommen, wie viel bei Dawanda dafür verlangt wird und lieber selber gleich noch ein paar Mützen gestrickt.

Bei Farbenmix gab es jedoch ein freeBook zur Mütze und so landete ich auf diesen Kreativblog. Nicht nur die Anleitung zur Zwergenmütze gab es dort, sondern auch noch ein freeBook zu einem Sommerhut. Und zumindest rein meteorologisch sind wir ja im Sommer…
Eine email war schnell geschrieben und schon zwei Tage später landete auch die pdf mit der Antwort ausgedruckt bei mir auf dem Schreibtisch.
Nachdem ich sie überflogen hatte, stellte ich fest, dass die Mütze gar nicht so schwer ist. Ich suchte mir passende Stoffe raus, überlegte und stellte dreimal neu zusammen um mich letztendlich für diese Kombi zu entscheiden:

Die entsprechende Teile waren auch zügig zugeschnitten und ab ging’s an die Trulli.
Dank der wirklich super detailierten Anleitung von Rosi war das Nähen der Mütze überhaupt kein Problem. An dieser Stelle möchte ich mich für die viele Arbeit, die in der Anleitung steckt noch einmal bedanken. So kann eigentlich nix mehr schiefgehen.
(Außer man liest nicht richtig, so wie ich)
Auch ging das Nähen selbst ziemlich fix. Ich schätze, dass es im Schnitt einen Abend dauern würde so eine Mütze noch einmal zu nähen, ich habe ja nur länger gebraucht, weil rechts auf rechts echt schwer verständlich war und ich im (fast) letzten Schritt doch noch einmal mit dem Nahtauftrenner antreten musste.

Hazel hat die Mütze heute morgen dann schon einmal probiert, als echter Mützenfetisch gab es dann auch mecker als ich, zufrieden mit Passform und Größe, sie gerne zurück haben wollte um die letzten Nähte zu schließen…

Der Mittagsschlaf gab mir aber nochmal kurz eine Chance und so sieht die Mütze nunmehr – fertig – so aus:

Die Bindebänder habe ich noch etwas länger gelassen, das Babygörl muss nachher, bestimmt liebend gern, noch mal zur finalen Anprobe antreten damit ich danach die Enden noch entsprechend kürzen kann.
Ganz besonders stolz bin ich ja auf diesen Teil hier:

Denn, wie man sieht laufen alle sechs Teile oben auch wirklich genau mittig aufeinander zu. Dank wirklich millimeter genauer Arbeit beim Zusammennähen.

Edit: und als sie die Mütze jetzt probieren sollte, wollte sie natürlich nicht mehr (aber … sie passt 😉 )

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